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Küchenarbeitsplatten

Küchenarbeitsplatten

Bild: Lechner

Die Küchenarbeitsplatte ist ein Bereich in der Küche, der stark beansprucht wird. Sie muss einiges aushalten: Heiße Töpfe und Pfannen, scharfe Messer, Flüssigkeiten und allerlei Lebensmittel – das alles soll bestenfalls keine Spuren hinterlassen. Deshalb ist es besonders wichtig, sich für das passende Material zu entscheiden. Jeder hat andere Anforderungen und Ansprüche an seine Küchen-Ausstattung. Die Auswahl ist groß, nicht nur, was das Material, sondern auch die Optik und Belastbarkeit angeht. Neben den eher günstig erhältlichen Schichtstoff-Platten gibt es auch die kostenintensiveren Keramik- und Natursteinplatten – und viele weitere Optionen. Die Preisspanne ist bei diesem Küchenelement recht groß.

Jedes Material hat seine Vor- und Nachteile, ganz egal in welcher Preisklasse wir uns bewegen. Die teureren Natursteinplatten zum Beispiel sehen einfach wunderbar aus, sind sehr robust, müssen jedoch individuell von einem Steinmetz gefertigt werden. Dagegen lassen sich die günstigeren Schichtstoffplatten einfach zuschneiden. Hierbei spart man Geld, Zeit und hat die Wahl zwischen vielen Designs, verzichtet aber auf eine besonders robuste Oberfläche.

Bevor ihr euch also für eine Platte entscheidet, solltet ihr genau abwägen, was euch besonders wichtig ist. Die Materialauswahl ist riesig: Schichtstoff, Massivholz, Keramik, Naturstein und Kunststein, der sogenannte Quarz- und Kompositstein. Die Eigenschaften der unterschiedlichen Arbeitsplatten haben wir euch hier kurz zusammengestellt:


Individuelle Küchenplanung

Bild: Lechner

Quarz- und Kompositstein

Quarz- und Kompositstein umschreibt einen künstlich hergestellten Stein. Dieser besteht aus gemahlenem Quarz, welcher mit hohem Druck und einem Bindemittel gepresst wird. So entsteht eine sehr widerstandsfähige Oberfläche. Kunststeinplatten gibt es in vielen verschiedenen Designs, die oftmals an Naturstein angelehnt sind. Die Maserungen sind jedoch viel gleichmäßiger als bei Naturstein und wirken deshalb nicht ganz so natürlich. Kunststeinarbeitsplatten gibt es in matt oder auch in glänzend, was natürlich ein ganz besonderer Blickfang in jeder Küche ist. Die Platten sind äußerst belastbar und weisen eine hohe Stoßfestigkeit auf. Außerdem sind sie kratzfest und dank ihrer Feinporigkeit sehr hygienisch. Bei heißen Töpfen sollte jedoch ein Untersetzer benutzt werden, denn der Kunststein ist nur bis 150 Grad hitzebeständig. Kunststeinarbeitsplatten sind im höheren Preissegment angesiedelt.


Naturstein

Natursteinarbeitsplatten reichen vom klassischen Marmor bis hin zu Granit, Schiefer und Kalkstein. Naturstein ist zeitlos, elegant und edel. Die Farb- und Maserungsauswahl ist fast unendlich, denn jede Platte ist ein absolutes Einzelstück. Egal ob in eine edle Luxusküche, eine gemütliche Familienküche, oder eine rustikale Landhausküche - Natursteinplatten passen in jedes Küchendesign.. Aber auch Naturstein hat Nachteile gegenüber anderen Materialien. Dabei kommt es auf die Wahl des Steines und dessen Beschaffenheit an. Je nachdem kann er empfindlich gegenüber farbintensiven Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Rotwein, sein. Die Farbstoffe können leicht in offene Poren eindringen, wodurch unschöne Flecken entstehen. Außerdem können Säuren die Oberfläche angreifen und verätzen. Polierte Natursteinplatten haben im Vergleich zu rauem, gebürstetem Naturstein den Vorteil, dass sie besonders gut zu reinigen sind. Die Schnittfestigkeit der Platten ist von der genauen Materialwahl abhängig. Granit zum Beispiel ist so beliebt, weil er besonders widerstandsfähig ist und zu den Hartgesteinen gehört. Weiches Gestein dagegen ist eher empfindlich und eignet sich nicht so gut für viel beanspruchte Küchen. Letztendlich ist Naturstein kostenintensiv, dafür aber optisch besonders schön und haptisch ansprechend.


Individuelle Küchenplanung

Bild: Lechner

Keramik

Gerade für moderne Küchen immer beliebter werden Arbeitsplatten aus Keramik. Diese setzen sich aus verschiedenen Tonmaterialien zusammen, die zu Platten gebrannt werden. Dabei entsteht eine robuste, glasähnliche Oberfläche, welche die besten Eigenschaften für eine Küche aufweist: Keramikarbeitsplatten sind hitzebeständig, robust und schnittfest. Dank ihrer porenlosen Oberfläche sind sie leicht zu pflegen und sehr hygienisch. Unzählig schöne Designs sorgen dafür, dass jeder von euch eine passende Arbeitsplatte finden kann. Keramikplatten sind auch mit dünner Materialstärke zu haben, was für eine dezente, moderne und hochwertige Optik in der Küche sorgt. Diese Arbeitsplatten liegen im höheren Preissegment.


Individuelle Küchenplanung

Bild: Hollweg

Echtholz

Arbeitsplatten aus Echtholz strahlen nicht nur Wohnlichkeit und Wärme aus. Der Rohstoff Holz ist zudem langlebig, bietet eine besonders angenehme Haptik und durch die natürliche Maserung ein individuelles Aussehen. Es gibt eine riesige Auswahl an Farben und Strukturen. Allerdings ist echtes Holz sehr pflegeintensiv. Es muss regelmäßig geölt oder imprägniert werden, damit es wasserabweisend und optisch ansprechend bleibt. Gerade Wasser ist bei Holz nicht gerade unproblematisch – werden Wasserflecken nicht gleich abgewischt, kann die Platte schnell aufquellen. Holzplatten können jeder Zeit einfach nachgeschliffen werden, wodurch kleine Makel ausgebessert werden und die Platten wieder wunderschön und neuwertig aussehen. Je nach Holzsorte kann Echtholz sehr weich sein und schon bei leichten Stößen Dellen bekommen. Genauso gibt es aber auch härteres Holz, das widerstandsfähiger gegen Schnitte und Stöße ist. Natürlich ist der Werkstoff Holz niemals so fest wie zum Beispiel Stein. Genauso wie bei Natursteinplatten ist ein flächenbündiger Einbau von Spüle und Kochfeld möglich, jedoch sollte der spezielle Ausschnitt am besten von einem Profi vorgenommen werden.


Edelstahl

In vielen Gastronomieküchen bestehen die Arbeitsplatten aus Edelstahl – das hat einen guten Grund: Profis schwören auf die widerstandsfähigen und hygienischen Eigenschaften des Metalls. Was früher nur für Profiküchen gedacht war, wird nun auch in Privatküchen immer beliebter. Die Platten bestehen aus rostfreiem Stahl und sind so gegenüber Flüssigkeiten völlig resistent. Die Oberfläche ist super pflegeleicht und hygienisch, lebensmittelfreundlich sowie geschmacksneutral und sehr langlebig. Zu den Nachteilen gehören die kaum abwandelbare Optik und mangelnde Kratzbeständigkeit. Abhängig von der Art der Oberflächenbehandlung können, Fingerabdrücke, Fettschlieren und Kratzer sehr schnell sichtbar werden. Die Preise für solche Arbeitsplatten sind sehr hoch.


Beton

Betonplatten werden aus einer Mischung von Sand oder Kies und Zement hergestellt und verleihen jeder Küche eine sehr moderne Note in verschiedenen Designs. Dabei sind sie sehr belastbar, hitzebeständig und kratzfest. Wasser kann nicht eindringen, solange ihr die Oberfläche imprägniert. Dies ist notwendig, da die Oberfläche porös ist und es ansonsten schnell zu Flecken und Verfärbungen kommen kann. Außerdem sind Reinigung und Pflege dadurch noch einfacher. Die Kosten für eine solche Platte sind ziemlich hoch.


Individuelle Küchenplanung

Bild: Topline

Glas

Nicht so weit verbreitet, aber auf jeden Fall erwähnenswert, sind Arbeitsplatten aus Glas. Diese sind in sehr vielen Farben und Ausführungen zu haben. Die Platten sind, was Säuren, UV-Strahlung, Hitze und Wasser angeht, völlig unempfindlich und dank ihrer absolut glatten Oberfläche sehr hygienisch und leicht zu pflegen. Jedoch zeichnen sich, Fingerabdrücke, ähnlich wie bei der Edelstahlplatte, schnell ab. Hinzu kommt, dass Glasplatten kratz- und schnittempfindlich sind. Bei glänzenden Platten fallen kleine Kratzer mehr auf als bei matten Glasarbeitsflächen. Das Design kann beliebig angepasst werden, es ist sogar möglich, die Arbeitsplatte mit Mustern oder Motiven bedrucken zu lassen. Die Kosten variieren je nach Optik und Oberflächenbehandlung.


Individuelle Küchenplanung

Bild: Lechner

Schichtstoff & Laminat

Das wohl bekannteste und auch günstigste Material auf dem Markt sind die Schichtstoffarbeitsplatten. Es handelt sich um Holzwerkstoffplatten, die mit mehreren in Harz getränkten Papierschichten unter hohem Druck und Hitze zu hochwertigem Laminat oder Schichtstoff zusammen verpresst werden. So entsteht eine dekorative und pflegeleichte Arbeitsplatte. Der Vorteil liegt hier eindeutig im Preis, der leichten Verarbeitbarkeit und dem geringen Eigengewicht der Platten. Es gibt viele verschiedene Designs, die teilweise sehr naturgetreu Holz oder anderes Material nachbilden. Auch sind unterschiedliche Prägungen der Oberfläche möglich: Von einer fühlbaren Holzmaserung, bis zur glatten Hochglanzoberfläche ist alles dabei. Beim genauen Betrachten wird jedoch deutlich, dass es sich nicht um ein echtes Naturprodukt handelt. Das Material ist aber sehr viel pflegeleichter als die natürlichen Materialien und in vielen Punkten auch widerstandsfähiger. Dies ist in einer viel genutzten Küche ein großer Pluspunkt. Schichtstoffplatten sind zudem sehr hygienisch sowie geruchs- und geschmacksneutral. Zwar kann bei starken Stößen die Platte splittern und sehr scharfe Messer hinterlassen Kratzer auf der Oberfläche, allerdings werden moderne Schichtstoffplatten immer widerstandsfähiger. Wenn die Platte bereits beschädigt ist, muss man aufpassen: Auslaufende Flüssigkeiten können durch Risse der Oberfläche ins Innere der Platte gelangen und das dortige Holz zum Aufquellen bringen. Bei heißen Töpfen sollte immer ein Untersetzer verwendet werden, da das Material nur gering hitzebeständig ist. So bleibt eure Schichtstoffarbeitsplatte lange erhalten und das trotz starker Beanspruchung im Alltag. Schichtstoffplatten punkten eindeutig im Preis-Leistungs-Verhältnis und sind durch ihre unglaubliche Designvielfalt für jeden Küchenstil geeignet.

Wie ihr seht, gibt es sehr viele verschiedene Materialien, sodass für jeden Anspruch sicher etwas Passendes dabei ist. Was würdet ihr gerne in eurer Küche verbauen? Wir von KüchenTreff Herzlake erfüllen gerne eure Wünsche - Jetzt Termin vereinbaren!


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